Time to say Goodbye

Wenn etwas beginnt, macht man sich kaum Gedanken darüber, wie es wohl enden wird.
Man möchte genießen und am Liebsten nicht an morgen denken.
Aber irgendwann ist es meist soweit.
Ein bedrückendes Gefühl überkommt dich. Zweifel machen sich breit.
Und mit jedem Tag, jeder Stunde, jeder Minute bekommt dieses Gefühl mehr Gewissheit.
Plötzlich stehst Du da und schaust zurück. Nicht mehr nach vorne, nicht mehr in die Gegenwart, sondern nur noch zurück. Weil die Vergangenheit mit einem Mal das Einzige ist das du noch hast.
Und deine Gedanken fangen an darum zu kreisen, warum es ist, wie es eben ist.
Hättest Du es verhindern können? Hättest Du zu irgend einem Zeitpunkt etwas anderes
tun können? Hättest Du irgendwann lieber ruhig sein sollen, anstatt etwas zu sagen?
Doch auch die Zeit für die Erkenntnis, dass es nichts gibt, was dich vor dem Handeln anderer schützt, kommt. Dann merkst Du, dass es nicht an dir liegt. Dinge passieren
genau so, wie sie passieren müssen. Du warst zu jedem Zeitpunkt die beste Version von dir. Sonst hättest Du Dinge nicht getan, die du getan hast, oder Dinge gesagt, die Du gesagt hast. Fakt ist: Du warst, wie Du bist. Und das ist das Wichtige.
Wenn Menschen aus deinem Leben gehen wollen, kannst Du sie niemals davon abhalten. Die einzige Option die Du hast ist die, ob Du in Würde das Spielfeld verlässt.
Natürlich darfst du trauern, natürlich darfst Du verletzt sein, natürlich darfst Du auch wütend werden und Du darfst kämpfen. Kämpfe wie eine Löwin um ihre Kinder kämpfen würde. Aber erkenne den Zeitpunkt, wann es zu spät ist. Erkenne, wann Du den Kampf nur noch verlieren kannst.
Und wenn es soweit ist, atme tief ein. Stelle dich gerade hin und nehm die Schultern zurück. Dreh dich um und gehe.
Sag ganz leise „Goodbye“ und begrüße im selben Atemzug dein neues Leben.

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