Von Bienchen und Blümchen

Ich komme mir vor wie ein kleines Bienchen. Und Du bist mein Blümchen
Immer wieder umschwirre ich dich, immer wieder fliege ich zu dir hin.
Du bist nicht das einzige Blümchen auf dieser Wiese. Und auch andere Blümchen riechen unheimlich gut.
Aber immer wieder umschwirre ich dich, immer wieder fliege ich zu dir hin.
Und ich vergesse dabei, dass meine eigentliche Bestimmung ja eine andere ist.
Und doch immer wieder umschwirre ich dich, immer wieder fliege ich zu dir hin.
Langsam werden meine Flügel schwach, weil der Wind es mir unmöglich macht auf dir zu landen.
Aber immer wieder umschwirre ich dich, immer wieder fliege ich zu dir hin.
Es schmerzt langsam, es ist nicht meine Bestimmung und ich verliere den Sinn in dem Ganzen.
Trotzdem: immer wieder umschwirre ich dich, immer wieder fliege ich zu dir hin.
Mit nur einem Gedanken: wie schön es wäre auf dir zu landen und mich an dem zu laben, was Du mir gibst.
Deshalb umschwirre ich dich immer wieder, fliege immer wieder zu dir hin.
Und merke dabei nicht, dass es langsam Herbst wird, die Blätter fallen und meine Tage sich dem Ende neigen.
Ein letztes Mal umschwirre ich dich, fliege nochmal zu dir hin.
Und merke erst jetzt, dass Du mir nie hättest geben können, was ich so sehr von dir gewollt hatte.

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